Die Roboter sind los

Ein volles Jahr Unterricht in Programmieren und Robotik geht langsam zu Ende. Wir starteten mit langen Zahlenreihen, in der - oft vergeblichen - Hoffnung, Excel würde die Fehler in unseren Formeln ignorieren und freundlichkeitshalber dennoch etwas Sinnvolles rausrücken.

Deutlich mehr Freude schien dann Scratch zu machen. (Nein, nicht "Scrat" - du Ice Age-Geschädigter...)  Mindestens virtuelle Lebewesen oder Maschinen konnten nun agieren, reagieren und Blödsinn auf dem Bildschirm veranstalten. (Des Lehrers Geduld wurde dabei durch oft verwendete, zweideutige Geräusche arg strapaziert.)

Erst nach Weihnachten ging's dann wirklich ans Eingemachte: Die Robotik-Sets von Fischertechnik kamen auf den Tisch und was am Bildschirm so simpel und farbenfroh daherkam, musste nun erst mal mit Fingerspitzengefühl zusammengesteckt werden ("Warum sind die Stecker so klein?") und dann mit einem logischen Programm versehen werden ("Wo finde ich noch mal den 'Warten auf Element'-Befehl?") - sonst blieb das Ganze nur ein trauriges, kompliziertes und bewegungsloses Plastikgebilde.

Ende Mai kam nochmals Bewegung in die Sache. Nun wurden anstelle von stationären Apparaten echte, mobile Roboterchen gebaut. Was brauchte es nicht alles, bis die nur mal anständig ein Quadrat abfahren konnten, ohne sich in der Engelburg zu verirren, ganz zu schweigen vom "Haus vom Nikolaus"...
Diese Woche lernten sie schliesslich einer schwarzen Linie zu folgen, wurden also zu Spurensuchern, auch wenn sie sich dabei recht zickig gaben und immer wieder gerne ins Abseits fuhren. Dennoch: Hat Spass gemacht!

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